Zu meiner Person

Ich heiße Reinhard Lischka und habe im März 2015 mein Studium der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule in Paderborn abgeschlossen. (Gelernter Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagoge).

Schon in relativ >jungen Jahren< habe ich mit dem Malen begonnen und besuchte zunächst die private Malschule Zepf in Warburg.

Nach dem Abitur und Zivildienst begann ich mit dem Studium der (freien) Kunst an der Kunstakademie in Karlsruhe.

In diese Zeit fiel auch ein Studienaufenthalt bei meinem damaligen Lieblingsmaler: Prof. Rudolf Hausner in Wien.

Später und zwischenzeitlich war ich freiberuflich künstlerisch tätig und habe mehrere Kunstprojekte und Kunst- AGs an Schulen geleitet.

Sowohl durch die eigene künstlerische Tätigkeit, wie auch durch die Arbeit in den Kunst- AGs, konnte ich selbst erfahren, wie bereichernd und befriedigend eine eigene künstlerische Tätigkeit sein kann.

Ich bekam eine Ahnung davon >was Kunst alles kann< und welche Bedeutung sie für den Menschen (die Menschen) erlangen kann.
In meinem späteren Sozialpädagogik- Studium habe ich mich auch wissenschaftlich mit der Bedeutung von Kunst –für die Soziale Arbeit- und überhaupt auseinandergesetzt.

Der Titel meiner Bachelor- Thesis lautet: >Ein Plädoyer für Kunst in der Sozialen Arbeit< in welcher ich mich mit dem Potential der Kunst als Interventionsmethode der Sozialen Arbeit auseinandersetze.

Ich bin von dem reichhaltigen Potential der Kunst überzeugt und halte die Kunst für ein durchaus existentielles Bedürfnis, durch die sie in der Lage ist, >Sinn zu stiften< und das Leben zu bereichern.

Durch die Beschäftigung mit der Kunst und dem eigenen künstlerisch- kreativen Schaffen kann die Lebensqualität gesteigert werden.
Durch das Arbeiten in der Gruppe können gute und lebensbejahende (Gemeinschafts-) Erfahrungen gemacht werden.

Das eigene schöpferische Potential kann (im Austausch) mit dem der anderen vereint werden.

Auch wenn wir in der Kunst z.B. >nur< eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sehen, hat sie zweifellos ihre >Berechtigung<.
So möchte ich noch einmal betonen, dass die Beschäftigung mit Kunst auch einfach nur Spaß macht.
Dies kann grundsätzlich sowohl für die Rezeption, als auch insbesondere für die Produktion der Kunst gelten.

Meine >pädagogische Intention<

Es wird sicherlich häufig vorkommen, dass die (stilistischen und geschmacklichen) Vorstellungen des Teilnehmers mit meinen (denen des Begleiters) nicht übereinstimmen.

Dabei möchte ich möglichst achtsam und einfühlsam vorgehen und die Würde, den Stolz und die Selbstbestimmung des Teilnehmers im Blick haben.

In meiner Rolle eines Begleiters möchte ich dem Einzelnen zur Seite stehen und ihn unterstützen. 

Auf diese Weise kann das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl des Teilnehmers bei der >künstlerischen< Auseinandersetzung gestärkt und zu weiteren Aktivitäten motiviert werden.

Die Aufgabe des >Begleiters< kann sein, Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zu schaffen, die >ästhetische Selbstleitung< zu begünstigen und qualitativ anzureichern.
Dort, wo die Selbstleitung (des >Schülers<) nicht zustande kommt oder an seine Grenzen stößt, sollte der >Begleiter< (Kunstpädagoge) individuelle Hilfestellung leisten.

>Kunst bereichert das menschliche Leben in einer wundervollen Weise.

Mehr gibt es nicht zu verstehen

-weniger aber auch nicht<.

(Bertram, Georg W.)